Rick Shaw, als Sohn der deutschen Einwanderin G. Pfau und dem
indischen Computerspezialisten Ede geboren, begann seine musikalische
Laufbahn schon mit 3 Jahren als er nahe der indischen Stadt Wardha nur
mit einem Lötkolben bewaffnet aus Restmüll riesige Instrumente und
Klanggebilde zusammensetzte. Diese Eigenschaft hat er sich bis heute
bewahrt - der Bass ist dabei meist nur schmückendes Beiwerk.
Schon in seiner Jugendzeit rebellierte er stark gegen seinen Vater: er
stellte sich gegen den elterlichen Betrieb, das Anfertigen und
Verkaufen von Sexseiten. Das Erlernen und Arbeiten an einem
viersaitigen Instrument war nur die logische Folge davon.
1977 lernte er dann die Austauschstudentin Heidi kennen - gemeinsam
gingen sie musikalisch eigene Wege. Er folgte Heidi Jahre später auf
ihrer Ostasientournee. Scheinbar unter dem Einfluß gewisser Substanzen
gerieten sie dabei zu weit östlich und kamen erst im Alten Europa zum
Halten.

 

Als gebürtiger Frankokanadier, Sohn eines französischen
Weintrinkers... kenners!, kam Pierre schon 1988 nach Deutschland um
sich den Wizzkas, die er kurz zuvor im von Rick Shaws Vater damals
erfundenen Zwischnnetz kennengelernt hatte, anzuschließen. Nachdem er
schon früh gemerkt hatte, daß er sich durch das Weinstampfen nach der
Lese eine gewisse Fußfertigkeit antrainiert hatte, waren die
restlichen Gliedmaßen schnell hinzukoordiniert.
Seinen französischen Akzent verlor er bei einem tragischen
Bühnenunfall in Hochbergen. Die seit diesem Tag auftretenden
willkürlichen Zuckungen der oberen Gliedmaßen kultivierte er
mittlerweile zu einem gereiften Schlagzeugspiel.

 

 

Seine Herkunft ist unbekannt - in der Szene munkelt man, er sei von
(verrückten) holländischen Gitarrenbauern aus mehr als 100
verschiedenen Saiteninstrumenten zusammengesetzt worden. Seine Jugend
verbrachte er größtenteils musizierend auf den Barhockern
flandernscher Kaffeeläden und holländischen Bordellen - bestätigt
wurde davon nichts! (Aber noch heute rufen niederländische
Prostituierte gern seinen Namen während des Kundendienstes.)
Heidi lernte TIN 1962 auf einem Trip durch die Clubszene Antwerpens
kennen, wo er, gerade von einem Auftritt mit ein paar englischen
Aushilfsmusikern in Hamburg zurückgekommen, soeben die elektrische
Gitarre und den "Beat" erfunden hatte.